Mittwoch, 7. August 2013

Ultrabooks - Die besseren Notebooks

Leicht, dünn, nicht selten schön, lange Akkulaufzeiten und es startet sofort. Das ist kein ungewöhnliches Notebook. Das ist ein Ultrabook.

Ultrabook von Intel (Quelle: Intel)
Die erste Generation der Ultrabooks erschien offiziell Ende des Jahres 2011. Kurz nach der Präsentation auf der Jahrestagung des Intel Developer Forum erschienen die neuen energiesparenden Prozessoren der Sandy-Bridge-Familie auf dem Markt sowie eine schlanke und leichte Bauweise.

Das muss ein Ultrabook können

Ein Ultrabook soll die besten Features von Tablets und Laptops in sich vereinen. Dies bedeutet kompakte und dünne Geräte mit hoher Leistung. Außerdem muss der Computer eine hoher Benutzerfreundlichkeit gewährleisten. Erst nach der Erfüllung der von Intel vorgegebenen Kriterien, darf ein Notebook auch als Ultrabook bezeichnet werden. Dies sind die Anforderungen:

  • Dicke: An seiner dicksten Stelle darf das Gehäuse eines Ultrabooks nicht mehr als 18 mm dick sein (für Modelle bis 14 Zoll) oder 21 mm (für Modelle über 14 Zoll) 
  • Prozessor: Ein Ultrabook muss mit einem Intel Core Grafikchip der zweiten oder dritten Generation ausgestattet sein und bald sogar der vierten Generation (Haswell). Meistens handelt es sich dabei um Intel Core i5 und i7 Prozessoren. 
  • Schnellstart: Ultrabooks müssen aus dem Ruhezustand weniger als 7 Sekunden hochfahren. 
  • Akkulaufzeit: Der Akku eines Ultrabooks muss mindestens fünf Stunden halten und die empfohlene Dauer beträgt 8 Stunden. 
  • Sicherheit: Jedes Ultrabook ist mit Intel Anti-Theft ausgestattet. Dies ermöglicht Besitzern die Computer-Hardware bei Verlust oder Diebstahl die Hardware aus der Ferne zu sperren.

Die zweite Generation der Ultrabook-Modelle mit Touchscreens, auch Convertible-Ultrabooks genannt können Sie per Touch, drehen und sogar das Display von der Tastatur lösen.

Warum sollte man sich ein Ultrabook kaufen?

Ein Ultrabook ist perfekt für den mobilen Gebrauch geeignet. Das Gewicht ist geringer als bei herkömmlichen Notebooks und die Akkulaufzeit ist dank der sparsamen Prozessoren deutlich höher. Außerdem ermöglicht die SSD-Festplatte einen schnellen Start aus dem Ruhemodus.

Argumente für ein Notebook

Aufgrund der kompakten Größe wird bei Ultrabooks auf ein optisches Laufwerk für CDs, DVDs oder Blurays verzichtet. Außerdem stehen dem User mehr Schnittstellen bei einem klassischem Notebook zur Verfügung. Ultrabooks besitzen mesiten nur zwei USB-Anschlüsse. Die Speicherkapazität der SSD-Festplatten ist zur Zeit noch eingeschränkt und bieten zur Zeit maximal 256 GB Speicher. Derzeit löst man das Problem mit einer hybriden Technik, wodurch die SSD-Festplatte durch eine weitere magnetische Festplatte unterstützt wird wie bei dem neuen Toshiba Satellite oder dem Sony Vaio SV T-15. Des Weiteren sind Ultrabooks mit einer schwächeren Grafikkarte ausgestattet, sodass neue Spiele ruckelig laufen. Einige teurere Geräte verfügen zwar auch über eine Geforce GT, doch das ist eher eine Ausnahme.

Welches Gerät also das passende ist hängt davon ab, wofür man sein Notebook einsetzen will. Nutzt man sein mobiles Gerät also hauptsächlich zum Surfen im Internet kann man unbeschwert zum Ultrabook greifen. Benutzt man seinen Laptop eher zum Spielen von PC-Games und zum Ausführen aufwendiger Programme, so sollte man sich eher für ein klassisches Notebook entscheiden.

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