Mittwoch, 7. August 2013

PS4 vs. Xbox One - Der Kampf der Next-Gen-Konsolen

Während der E3-Spielemesse wurden viele Details über die Next-Gen-Konsolen veröffentlicht. Nun kann man die PlayStation 4 und die Xbox One unter die Lupe nehmen und die Vor- und Nachteil der beiden Konsolen gegenüberstellen.

Technische Details der PS4 und Xbox One

PS4 vs. Xbox One
Die Hardware-Komponenten sind bei beiden Konsolen ähnlich. Beiden sind mit einem Acht-Kern-Prozessor ausgestattet. Dieser basiert auf der Low-Power-x86-Jaguar-Architektur von AMD mit 64 Bit. Auch der Arbeitsspeicher von 8 Gigabyte ist sowohl in der PS4, als auch in der Xbox One verfügbar. Bei diesem setzt Sony auf ein schnelleres GDDR5-SDRAM-Modul. Microsoft hingegen gibt sich mit einem schwächeren DDR3-ESRAM Arbeitsspeicher zufrieden. Über welche Grafikkarte die beiden Konsolen verfügen werden ist noch nicht ganz klar. Man weiß aber dass der Grafik-Chip der Xbox One 12 Kerne haben wird. Die PS4 überbietet das mit 18 Kernen. Der interne Speicher beträgt bei beiden Konsolen 500 Gigabyte.

Onlinepflicht für Xbox One
Beide Konsolen sind W-LAN fähig. Das optische Laufwerk beider Konsolen kann Blu-Rays und DVDs abspielen. Ein Nachteil der Xbox One ist, dass die Konsole einmal täglich eine Internet-Verbindung benötigt. Wird dies nicht getan, können die Xbox One-Spiele nicht mehr gespielt werden. Was dann übrig bleibt ist das Abspielen von anderen Medien. Sollte man also über keine Internet-Flatrate verfügen, so sollte man eher zur PlayStation 4 greifen.

Konsolen-Gadgets

Optisch haben sich die Controller nur marginal verändert. Das Design des Dual-Shock 4 Controllers der PS4 orientiert sich an der PlayStation Vita. Neu sind ein Touchpad und ein Share-Button, mit dem man Videos und Spielstände innerhalb sozialer Netzwerke teilen kann. Obwohl die Xbox One-Controller 40 Neuerungen haben soll, ist von außen nicht viel zu sehen. Der Controller wird beispielsweise erkennen, welcher Spieler ihn in der Hand hat.

Bewegungssensoren wie Eye-Kamera und Kinect wurden rundum erneuert. Das Gesten-Steuerungsgadget der PS4 heißt nun „PlayStation Camera“. Ausgestattet ist sie mit Doppelobjektiven und einem festen Fokus. Die Tonaufnahme übernehmen vier Kanäle. Aufgenommen wird mit der PlayStation Camera von Sony mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixel. Das topp Microsoft mit Kinect 2. Diese Kamera schafft eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Das entspricht Full-HD. Außerdem erkennen Sensoren der Kinect 2 den Gesichtsausdruck und den Puls des Spielers. Über das eingebaut Mikrofon kann die Xbox One gestartet werden.

Features

Die Xbox One nutzt Cloud-Server auf welche Speicherstände und Spieledaten übertragen werden können. Nutzt man irgendwo eine andere Xbox One, so kann man trotzdem hierdurch auf seine Daten zugreifen. Sony ermöglicht es über Cloud-Netzwerke auf die Konsole eines Freundes zuzugreifen und somit bei schwierigen Spiele-Abschnitten weiterzuhelfen. Multimedia wird bei der Xbox One großgeschrieben. Die Konsole kann zwischen Fernseher und Receiver geschaltet werden. Dies ermöglicht gleichzeitiges Fernsehen und Surfen. Auch Smartphones und Tablets können mit der Xbox One verbunden werden.

Next-Gen-Games

Beide Konsolen sind nicht abwärtskompatibel. Das heißt auf der PS4 lassen sich keine PlayStation 3 oder PlayStation 2 Spiele spielen. Für das Online-Gaming der PS4 benötigt man eine PlayStation-Plus Mitgliedschaft zu einem Preis von 50 Euro im Monat. Die Xbox One setzt noch einen drauf. Wenn man sein gebrauchtes Spiel verkaufen will, ist dies nicht so einfach möglich. Der Verkauf ist nur an Xbox-Live-Freund und Handelspartner möglich. Die Hersteller können zudem beim Weiterverkauf eine Gebühr erheben.

Abschließend sind die PlayStation 4 und die Xbox-One von der Hardware gleich auf. Hier muss noch ein genauer Test durchgeführt werden um genauere zu sagen. Wofür man sich entscheidet hängt wohl von den eigenen Vorlieben ab. Erhältlich wird die Xbox One zu einem Preis von 499 Euro sein. Die PlayStation 4 hingegen ist günstiger und wird beim Markteintritt 399 Euro kosten.

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